Reserl Sem | MdL
 
   
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15.11.2014, 15:35 Uhr | Zurück zur Übersicht | Drucken
Klausurtagung der Frauen Union Niederbayern

"Schöpfe aus der Vergangenheit, gestalte die Gegenwart und öffne Dich für die Zukunft" - unter diesem Motto stand die Klausurtagung der Frauen Union Niederbayern in Mariakirchen.


Mariakirchen - Abwechslungsreiche Stationen hatten die Mitglieder der Bezirksvorstandschaft der Frauen Union Niederbayern auf ihrem Programm. Sie bekamen einen Einblick in die Welt des Theater // an der rott durch den designierten Intendanten Dr. Uwe Lohr. Anschließend besichtigten sie die "Lindner Group" in Arnstorf. Sie zeigten sich sehr beeindruckt von dem vielfältigen Angebot und der Größe des Unternehmens, das aus einem kleinen Familienbetrieb entstanden ist. Der Abend klang aus mit einem Sektempfang und gemeinsamen Abendessen im Parkschloßhotel in Mariakirchen. Am nächsten Morgen folgte ein Impulsreferat von Steuerberater Wolfgang Oswald zum Thema" Christlich-soziale Steuerpolitk - Visionen, Ideen, Lösungsvorschläge". In der Arbeitssitzung wurde die Berichte aus den Kreisverbänden und Termine für das nächste Jahr besprochen. Ebenso verabschiedete die Frauen Union Niederbayern mit ihrer Bezirksvorsitzenden Reserl Sem an der Spitze ein Positionspapier zum Stopp der "kalten Progression". Das Problem der schleichende Steuererhöhung ist allen bekannt: Wer eine Gehaltserhöhung bekommt, hat meist wenig davon - durch den höheren Steuersatz geht das meiste an den Staat. Damit soll jetzt Schluss sein. "Wenn es ernst gemeint ist, dass Leistung sich lohnen muss, dann muss sie weg", fordert Sem. Es geht darum vor allem die mittleren Einkommen zu entlasten. Dabei geht es um den Effekt, dass den Arbeitnehmern von Lohnerhöhungen immer weniger übrig bleibt, weil sie ungeachtet der allgemeinen Teuerung höhere Steuersätze zahlen müssen. Für die Frauen Union ist der Abbau der heimlichen Steuererhöhungen ein vorrangiges Ziel. "Leistung muss belohnt werden - das bedeutet mehr Netto für alle!", so Sem. Für die Frauen Union ist klar: "Die Abschaffung der kalten Progression ist eine Gerechtigkeitsfrage und keineswegs eine Steuersenkung, wie sie von manchen genannt wird", so Reserl Sem. Dazu soll der Einkommensteuertarif künftig je nach Inflationsrate jedes Jahr so angepasst werden, dass höhere Löhne, die nur die allgemeine Teuerung ausgleichen, nicht automatisch zu einer überproportional steigenden Steuerlast führen. "Aber wir müssen jetzt schon loslegen, wir dürfen das nicht auf den St.-Nimmerleinstag verschieben", mahnt Sem an. "Hier geht's nicht um Präsente, sondern um unsere Glaubwürdigkeit. Wir dürfen nicht immer sagen, nach der Wahl packen wir es an - und auf Dauer passiert nichts. Für die Frauen Union ist das Thema kalte Progression sehr wichtig", so Sem weiter. Die kalte Progression hat in den vergangenen Jahren vor allem die Bezieher von kleinen und mittleren Einkommen und die Gewerbetreibenden Milliarden Euro gekostet. Wichtig ist, dass die kalte Progression zurückgeführt wird, ohne die Steuerzahler an anderer Stelle zusätzlich zu belasten.


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